Almsommer-Tour (111): Leitner Nasen & Hirschgröhrkopf

impressionen aus schliersee

Leitner Nasen & Hirschgröhrkopf – versteckte Waldgipfel über dem Schliersee

 

Zusammen mit dem Auracher Köpferl zählen der 1.258 Meter hohe Gipfelpunkt der Leitner Nasen – zweier tiefer liegender Felsrippen – sowie der 1.272 Meter hohe Hirschgröhrkopf sicherlich zu den am seltensten besuchten Gipfeln der Schlierseer Berge. Vom See aus sind sie nur als dicht bewaldete Silhouette erkennbar und bieten selbst kaum Aussicht. Aufgrund ihrer Lage abseits der beschilderten Wanderpfade erfordern die letzten weglosen Höhenmeter jeweils Orientierungsvermögen. Für Ruhe Suchende sind die beiden Erhebungen gerade deshalb reizvolle Rückzugsorte inmitten des urwüchsigen Bergwalds.

 

Tour: Start am Schlierseer Bahnhof Neuhaus (810m Seehöhe); via Kirche St. Leonhard hinab zu den Fischerhütten in Fischhausen; entlang des Schliersee-Ostuferwegs in Richtung Ortsmitte; nach dem Strandbad Anstieg in Richtung Oberleiten / Burgruine Hohenwaldeck; oberhalb des Leitner Bichl Abzweig vom Wanderpfad auf die Forststraße zum Probstboden; auf der Ostseite von Leitner Nasen und Hirschgröhrkopf Stichweg hinauf bis zu dessen Ende am bewaldeten Sattel mit Aussichtspunkt; weitgehend spurenlose und nur partiell markierte Aufstiegsroute im Wald zum Leitner Nasen-Hauptgipfel; wieder hinab und Gegenanstieg zum Hirschgröhrkopf; erneut zurück in den Sattel und via Kellnerberg und Probstalm zurück zum Ausgangspunkt.

 

Daten (Indikation): 13 km Strecke / 500 Höhenmeter / 4 Stunden Gehzeit

 

Einige Impressionen ...

 

 

... und der ALMVOLK CLIP zur Tour:

 

 

Günter Etschel  ALMVOLK

 

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Die Berichte sind jedoch grundsätzlich subjektiver Natur und explizit auch nicht als Wanderführer gedacht. Gehzeiten und Schwierigkeiten sind individuell unterschiedlich, Bedingungen vor Ort wie Wegverhältnisse, Beschilderungen oder Hütten-Öffnungszeiten können sich jederzeit ändern. Eine eigenständige Tour-Vorbereitung und Beurteilung von Routen, Wetterverhältnissen und möglichen Gefahren sind unverzichtbare Voraussetzungen für jede Unternehmung in alpinem Gelände. Dazu zählen auch das vorherige Studium von Informations- und Kartenmaterial, das Mitführen einschlägiger Ausrüstung sowie die realistische Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit. Dies gilt umso mehr bei Streckenverläufen abseits markierter Wanderwege oder gesicherter Steige.

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